Datum/Zeit
2. September 2022
19:00 - 20:00

Adresse
Simm City
Simmeringer Hauptstraße 96A
Wien 1110
Österreich

Dieses Event wurde auf 2. September 2022 verschoben. Bereits gekaufte Karten b behalten ihre Gültigkeit.

Harri Stojka hat etwas geschafft, was sich viele wünschen – einen eigenen Gitarrenstil zu kreieren und schon nach wenigen Tönen in der Solistik als Harri Stojka erkennbar zu sein. Was Harri Stojkas Gitarrenspiel ausmacht ist seine grandiose Virtuosität gepaart mit Blues feeling, der besondere Drive, das Phrasing und der Sound seiner Gitarre. Er brennt wie eine Kerze an beiden Enden. Man fühlt es, wie er brennt, um eher jetzt als gleich mit seinem Solo gefühlte Tausende von Tönen auszuschütten, so eng aneinander gekettet, dass man kaum noch von Melodien, eher schon von vulkanischen Eruptionen sprechen muss. Was Harri Stojka aus der Gitarre holt, ist Emotion pur, wuchtig, maßlos. So war das immer. Er passt in kein Klischee. Gitarrist, Produzent, Texter, Komponist, Arrangeur und Sänger. Er ist in vielen Musikrichtungen zu Hause, von Pop bis Avantgarde Jazz, von Gipsy Swing bis Bebop und Hard Rock. Mit dieser Vielseitigkeit und mit dem ständigen Weiterentwickeln seiner Musik hat Harri Stojka viele Gitarristen beeinflußt und engagiert sich ebenso für Nachwuchsmusiker. Er hat die österreichische Musikgeschichte wesentlich beeinflußt. Zum „Psycho Guitar“ Album schreibt Schriftsteller Michael Köhlmeier: Dass sich der Künstler auf sein Können verlassen kann, kann ihn dazu verführen, sich auf sein Können zu verlassen. Der wahre Künstler aber muss sich immer aufs Neue erfinden, muss sich immer aufs Neue einer Aufgabe stellen, an der er scheitern könnte. Dieses Risiko, diese Radikalität ist Harri Stojka mit der Produktion seiner neuen Platte eingegangen. Alle zwölf Stücke beginnen dort, wo andere große Musiker mit Recht und zufrieden sagen könnten, sie hätten ihr Ziel erreicht. Bei der Vollendung beginnt das Neue. Große Kunst ist immer in Bewegung, sie ist nie angekommen und damit nie am Ende. Ein schöner, aufregender, bewegender, glücklicher Beweis dafür: „Psycho Guitar“ von Harri Stojka!